Lavendel

Lavendelkissen| Was du vor dem Kauf wissen solltest!

Anwendung | Herkunft | Tipps

Z

Besser Schlafen

Ein Stück Natur zu Hause

Gut zum Entspannen

Lavendelkissen

In der heutigen Zeit zur Ruhe kommen und zu entspannen fällt vielen Menschen schwer. Es gibt kaum eine Möglichkeit einfach abzuschalten um den Stress und die Hektik vergessen zu können. Um die Gesundheit von Körper und Seele zu stärken und physisch sowie psychisch bedingte Krankheiten vorbeugen zu können, gibt es Lavendelkissen. Die ätherischen Öle in den Blüten darin wirken ausgleichend auf das Nervensystem und lindern Nervosität, Unruhe und Gereiztheit.

Wirkung

Schmerzen

Auch bei körperlichen Schmerzen kann Lavendel eingesetzt werden. Der Wirkstoff LinalylacetatLinylacetat ist nicht nur für den Geruch verantwortlich sondern fördert auch die Serotoninausschüttung im Gehirn. Serotonin ist ein Botenstoff, der für unsere Stimmung verantwortlich ist. Schüttet man zu wenig Serotonin aus kann es zu Kopfschmerzen, Kreislaufproblemen und Magen-Darmproblemen kommen. Lavendel kann bei der Heilung und Beruhigung der Haut helfen, im Falle von Ausschlägen und unreiner Haut. Auch bei Entzündungen, Infektionen und Pilzerkrankungen kann Lavendel unterstützend und heilend wirken, da die Pflanze eine desinfizierende Wirkung hat. Auch eingesetzt wird es bei Gicht, Rheuma, Husten und gegen Insektenstiche.

 

 

Schlafprobleme

Wie oben bereits erwähnt hilft der Lavendel und speziell das Lavendelkissen bei Schlafproblemen. Es lindert die Nervosität und lässt einen zu Ruhe kommen. Lavendel wirkt sich positiv auf die Psyche aus und hilft in stressigen Zeiten die Ruhe zu bewahren. Die ätherischen Öle im Lavendelkissen wirken sich beruhigend auf den Körper aus. In Kombination mit Körperwärme wirkt es besonders entspannend. Lavendel behebt zwar nicht die Ursache von Schlafproblemen aber es kann unterstützend wirken. Mithilfe des Lavendels können die rasenden Gedanken verlangsamt werden und man kann besser ein-und durchschlafen.

Gefahren und Nebenwirkungen

Grundsätzlich ist Lavendel eine Heilpflanze und hat einen großen Wirkungsbereich. Bei Kindern unter 2 Jahren sollten allerdings keine ätherischen Öle angewendet werden, da es zu Atemlähmungen bzw. Atemstillstand kommen kann. Ist eine Überempfindlichkeit gegen Lavendel oder eine Allergie bekannt sollte man ebenfalls Lavendel vermeiden bzw. vorher mit einem Arzt sprechen. Lavendel ist eine ungiftige Pflanze und kann daher ohne Probleme im Garten angepflanzt werden. In der Küche sollte es nur in Maßen verwendet werden, da es in größeren Mengen, wie bei allen Gewürzen, zu Vergiftungserscheinungen kommen kann. Dies äußert sich in Magenschmerzen bzw. Erbrechen. Besonders Schwangere, Kinder und stillende Frauen sollten Lavendel nur in geringen Dosen zu sich nehmen. Verwendete man Lavendelöl, sollte man es von Schleimhäuten fernhalten und bei den Augen nur sehr verdünnt auftragen, da es eine leicht ätzende Wirkung hat. Sollten Hunde, Katzen oder Vögel vorhanden sein, sollte man immer dafür sorgen, dass sie den Raum verlassen können. Tiere reagieren sehr empfindlich auf Gerüche und vor allem bei Raumsprays kann es zu langsamen Vergiftungen kommen, da ihre Leber Giftstoffe nicht so verarbeitet wie bei Menschen.

Anwendung

Lavendelkissen

Unter einem Lavendelkissen kann man sich ein Stück Stoff vorstellen, ähnlich wie ein Polsterbezug, dass mit Lavendelblüten gefüllt ist. Es ist meistens eher klein, da es dafür gemacht ist neben oder auf dem Kopfpolster zu liegen. Der Geruch, der verströmt wird, beruhigt und hilft beim Schlafen. Gleichzeitig werden Motten und Insekten durch den intensiven Geruch abgeschreckt und vertrieben.  Eine ähnliche Anwendungsform speziell gegen Insekten sind kleine Duftsäckchen, die in den Kleiderschrank gehängt werden und so ihre Wirkung entfalten können.

Verliert das Lavendelkissen mit der Zeit seinen Duft oder ist weniger intensiv, hilft es das Kissen zu kneten. Dadurch öffnen sich neue Blüten und es werden neue ätherische Öle freigesetzt, die dann wieder den typischen Lavendelgeruch verströmen.

Das Lavendelkissen kann auch für Wärme-oder Kältetherapie genutzt werden. Um es zu erwärmen sollte man es entweder im Backofen bei max. 150° 10-15 Minuten erwärmen oder in der Mikrowelle bei mittlerer Stufe eine Minute lang. Danach gut durchschütteln und im 15 Sekunden abstand solange weiter erhitzen bis es die gewünschte Wärme hat. Zu lange sollte man es allerdings nicht erwärmen, da es sein kann dass die Lavendelblüten verschmoren und sie dann einen unangenehmen Duft verströmen. Für ein kaltes Kissen, sollte man es für mehrere Stunden in den Kühlschrank oder die Gefriertruhe geben. Um unangenehme Gerüche zu vermeiden ist es am besten, das Kissen in eine Plastiktüte zu geben.

Es gibt allerdings spezielle Wärme-und Kältekissen, die für diese Temperaturen gemacht werden und dementsprechend auch Inhaltsstoffe haben, die die Wärme bzw. Kälte länger speichern. Für eine längere Anwendung sind daher diese Kissen eher zu empfehlen.

Lavendelkissen bei Kindern

Kinder müssen bereits in sehr jungen Jahren mit Stress und Druck zurechtkommen. Oft kämpfen sie mit chronischen Krankheiten noch bevor sie anfangen in die Schule zu gehen. Spätestens dann aber während der Schulzeit erhöhen sich der Druck und der Stress massiv. Die Kinder sind deshalb nach der Schule oft unruhig, gereizt und können nur schwer zur Ruhe kommen. Besonders bei hyperaktiven Kindern kann da das Lavendelkissen helfen. Es wirkt beruhigend und verströmt einen angenehmen Geruch, der die Unruhe lindert. Bei Kindern kann man das Kissen in eine kuschlige Form bringen, indem man spezielle Stoffe verwendet, da sie es so gerne mit ins Bett nehmen und damit kuscheln.

Bei Kindern sollte generell eine niedrigere Dosis verwendet werden. Auch sollte Lavendelöl vermieden werden, da es zu Hautreizungen führen kann. Besser ist, wenn man ein Kissen verwendet oder man den Lavendel aufhängt, damit er einen beruhigenden Duft verströmt.